Es ist Ende November, die Gruppe wird unruhiger, überall liegt schon ein Hauch von Advent in der Luft, und im Team fällt dieser eine Satz: „Wir brauchen noch etwas Schönes für Nikolaus, aber bitte machbar, kindgerecht und ohne Bastelchaos.“ Genau in solchen Momenten greife ich gern auf Projekte zurück, die sich im Kita-Alltag wirklich bewährt haben.
Wenn Sie einfachen Nikolaus basteln möchten, brauchen Sie keine aufwendige Pinterest-Perfektion. Sie brauchen gute Vorbereitung, passende Ideen für das jeweilige Alter und ein Gespür dafür, was Kinder mit ihren Händen, ihrem Tempo und ihrer Freude gerade schaffen können. Genau daraus entstehen die schönsten Ergebnisse.
Besonders am Nikolaustag liebe ich, dass Basteln hier mehr ist als Dekoration. Kinder gestalten eine Figur, die für Teilen, Helfen und Aufmerksamkeit steht. Und wir schaffen dabei ganz nebenbei einen Rahmen für Sprache, Motorik, Gemeinschaft und kleine Rituale, die lange in Erinnerung bleiben.
Inhaltsverzeichnis
- Vorbereitung ist alles – Material und pädagogische Ziele
- Idee 1: Der flauschige Klorollen-Nikolaus für die Kleinsten (2-4 Jahre)
- Idee 2: Der klassische Tonpapier-Nikolaus zum Befüllen (3-6 Jahre)
- Idee 3: Der schnelle Mandarinen-Nikolaus für Zwischendurch
- Mehr als nur Basteln – Den Nikolaustag pädagogisch gestalten
- FAQ: Häufige Fragen zum Basteln in der Kita-Gruppe
Vorbereitung ist alles – Material und pädagogische Ziele
Bevor die erste Schere auf den Tisch kommt, lohnt sich ein ruhiger Blick auf das Ganze. Kinder basteln entspannter, wenn der Raum vorbereitet ist, die Materialien sichtbar bereitliegen und jede Fachkraft weiss, worauf sie heute achten möchte. Gerade beim einfachen Nikolaus basteln macht diese Klarheit den Unterschied zwischen Hektik und echter Bastelfreude.

Seit dem 15. Jahrhundert ist in Deutschland das Basteln von Nikolaus-Schiffchen aus Papier ein etablierter Brauch. In modernen Kitas setzen laut ProKita-Portal über 70 % der Einrichtungen bundesweit Nikolausbastelideen ein, um motorische Fähigkeiten und Kreativität zu fördern, wie der Beitrag mit Fakten zum Nikolaus und seinen Bräuchen beschreibt.
Was wirklich auf den Tisch gehört
Ich halte die Materialauswahl gern schlicht. Zu viele Optionen überfordern gerade jüngere Kinder.
- Für fast alle Varianten geeignet sind rotes und weisses Tonpapier, Klebestift oder Bastelkleber, Watte, Filzstifte, Papprollen, Krepppapier und kindgerechte Scheren.
- Für die Atmosphäre hilfreich sind kleine Schälchen oder Tabletts. Kinder finden Material schneller, wenn Augen, Nasen, Bärte und Mützen getrennt liegen.
- Für spontane Anpassungen bewähren sich Wackelaugen, Pom-Poms und Papierreste. Damit können Sie ein zu schlicht geratenes Werk noch liebevoll ergänzen.
Praxisregel: Legen Sie nie alles gleichzeitig aus. Geben Sie zuerst nur das Material für den nächsten Schritt heraus. Das spart Wege, Streit und Kleber auf den Ärmeln.
Auch der Arbeitsplatz zählt. Ich mag feste Bastelplätze mit einer klaren Mitte. Dort liegen die Gemeinschaftsmaterialien, während jedes Kind eine kleine eigene Arbeitsfläche behält. Wer im Team an Konzepten für kreative Bildungsangebote arbeitet, findet dazu auch im Bereich Konzepte im Kindergarten wertvolle Anregungen.
Diese Lernziele stecken im Nikolausbasteln
Ein Nikolaus aus Papier oder Watte ist kein „nettes Nebenbei“. Kinder üben ganz konkret wichtige Basiskompetenzen.
| Bereich | Was Kinder dabei lernen |
|---|---|
| Feinmotorik | kleben, drücken, zupfen, platzieren |
| Auge-Hand-Koordination | Teile gezielt aufnehmen und an die richtige Stelle setzen |
| Sprache | Farben, Formen, Kleidungsstücke und Handlungsschritte benennen |
| Soziales Lernen | warten, teilen, Material weitergeben, einander helfen |
| Kreativität | eigene Gesichter, Bärte, Mützen und Verzierungen gestalten |
Dazu kommt der kulturelle Rahmen. Wenn Kinder hören, dass hinter Nikolaus eine alte Figur mit Geschichten über Hilfsbereitschaft und Grosszügigkeit steht, bekommt das Basteln Tiefe. Genau deshalb plane ich solche Angebote nie nur als „schöne Beschäftigung“, sondern immer auch als Gesprächsanlass.
Idee 1: Der flauschige Klorollen-Nikolaus für die Kleinsten (2-4 Jahre)
Bei den Jüngsten muss ein Bastelangebot vor allem eines sein: greifbar. Kleine Hände wollen rollen, drücken, kleben und fühlen. Eine Papprolle ist dafür ideal, weil sie stabil ist, gut in der Hand liegt und sofort wie ein kleiner Körper wirkt.

Die klassische Nikolaus-Bastelanleitung erfordert Feinmotorik-Level ab 4,5–5 Jahren. Für 3–4-Jährige müssen pädagogische Fachkräfte deshalb differenzieren, zum Beispiel durch vorgefertigte Teile und eine Reduktion auf 3–4 Komponenten. Damit erreichen 70–80 % der Kinder selbstständigen Erfolg, wie die Anleitung zum Nikolaus basteln zum Befüllen beschreibt.
Weniger Teile, mehr Gelingen
Für diese Variante richte ich pro Kind nur wenige Elemente her:
- Eine Papprolle als Körper
- Ein roter Papierstreifen zum Umkleben
- Ein weisser Wattebart oder einzelne Wattebäusche
- Ein rundes Gesicht aus hellem Papier
- Optional eine Mütze aus rotem Papier
Mehr braucht es oft gar nicht. Gerade bei Kindern zwischen 2 und 4 Jahren ist Reduktion kein Verzicht, sondern gute Didaktik.
So gehe ich vor:
- Papprolle vorbereiten. Entweder bekleben die Kinder die Rolle selbst mit rotem Papier, oder Sie geben bereits umwickelte Rollen aus.
- Gesicht aufkleben. Das runde Gesicht kommt nach oben auf die Rolle.
- Bart gestalten. Die Kinder drücken Watte an den unteren Gesichtsrand. Hier entsteht meist die meiste Freude, weil das Material weich und sichtbar ist.
- Mütze ergänzen. Wer mag, bekommt noch ein rotes Dreieck als Mütze.
- Zum Schluss malen. Augen, Nase und Mund können Sie aufmalen lassen oder teilweise vorbereiten.
Bei U3 gilt oft: ein sauber platzierter Wattebart ist entwicklungsangemessen wertvoller als ein „perfekter“ Nikolaus mit zehn Einzelteilen.
Wer noch eine einfache visuelle Anregung für die Praxis möchte, kann sich dieses kurze Bastelbeispiel ansehen:
So gelingt der Ablauf in der U3- oder Mischgruppe
In einer reinen U3-Gruppe arbeite ich gern in Kleinstgruppen. In altersgemischten Gruppen bekommen die Jüngeren einen Platz nah bei der Fachkraft, während ältere Kinder schon eigenständiger arbeiten dürfen.
Hilfreich sind diese kleinen Anpassungen:
- Für sehr junge Kinder reissen Sie rotes Papier statt schneiden zu lassen. Das Reissen trainiert ebenfalls die Handkraft und nimmt Druck heraus.
- Für sicherere Kinder legen Sie zwei Bartformen bereit. Ein Kind kann wählen zwischen Wattekugel-Bart und Wattepad-Bart.
- Für sensible Kinder bieten Sie eine trockene Alternative an. Nicht jedes Kind mag Kleber an den Fingern.
Im Kita-Alltag zeigt sich schnell, wie wertvoll solche einfachen Varianten sind. Sie schaffen Selbstwirksamkeit. Wer nach weiteren alltagsnahen Ideen aus dem pädagogischen Feld sucht, findet im Bereich Allgemein zusätzliche Impulse.
Idee 2: Der klassische Tonpapier-Nikolaus zum Befüllen (3-6 Jahre)
Manche Bastelideen verschwinden nach einer Saison wieder. Der Tonpapier-Nikolaus gehört nicht dazu. Er ist ein echter Klassiker, weil er hübsch aussieht, als kleines Geschenk funktioniert und Kindern im Kindergartenalter genau die richtige Mischung aus Herausforderung und Stolz bietet.
Die Herstellung eines einfachen Nikolaus aus Alltagsmaterialien dauert im Schnitt 5 Minuten pro Objekt. Die Materialkosten liegen bei minimal 0,50–1,50 Euro und können durch Recyclingmaterialien wie Klorollen auf unter 0,20 Euro gesenkt werden, wie die Beschreibung zum Nikolaus basteln als Geschenkidee ausführt.

So bauen Sie die Arbeitsschritte sinnvoll auf
Hier dürfen Kinder schon etwas mehr selbst übernehmen. Besonders gut klappt es, wenn Sie nicht alles auf einmal erklären, sondern Schritt für Schritt arbeiten.
Ich nutze meist diese Reihenfolge:
Kegel formen
Aus rotem Tonpapier wird ein Kegel gerollt und geklebt. Das ist der Körper und zugleich die kleine Tüte.Gesicht vorbereiten
Ein Kreis für das Gesicht, dazu Bart, Nase und Augen. Manche Kinder möchten sofort gestalten, andere brauchen eine Vorlage.Details ergänzen
Gürtel, Mützenrand, Hände oder ein kleines Kreuz auf der Mütze. Hier zeigt sich oft die eigene Fantasie.Befüllen
Erst ganz am Ende kommt die kleine Überraschung hinein. Sonst wandert der Fokus zu früh auf den Inhalt.
Gruppenorganisation ohne Stau am Klebetisch
Der Tonpapier-Nikolaus ist wunderbar für grössere Gruppen geeignet, wenn die Stationen gut vorbereitet sind. Ich trenne gern nach Tätigkeit, nicht nach Material. Also ein Tisch fürs Rollen, einer fürs Schneiden, einer fürs Kleben.
Das hilft besonders:
- Vorlagen in mehreren Schwierigkeitsgraden. Kinder mit mehr Sicherheit schneiden selbst, andere bekommen vorgezeichnete Formen.
- Material in flachen Körben. So sehen Kinder sofort, was wohin gehört.
- Ein Muster-Nikolaus auf Augenhöhe. Nicht als Druckmittel, sondern als Orientierung.
Ein gutes Gruppenangebot erkennt man nicht daran, dass alle Werke gleich aussehen. Man erkennt es daran, dass Kinder den Ablauf verstehen und mitgehen können.
Didaktisch steckt hier viel drin. Kinder planen voraus, halten eine Reihenfolge ein und erleben, dass sorgfältiges Arbeiten Wirkung hat. Wenn ein Kegel erst nicht hält oder der Bart schief sitzt, ist das keine Störung. Es ist eine echte Übung in Frustrationstoleranz und Lösungsfindung.
Für ältere Vorschulkinder können Sie zusätzlich kleine Entscheidungen einbauen: runder Bart oder spitzer Bart, breiter Gürtel oder schmaler, Fülltüte oder reine Figur. So bleibt das Bastelangebot strukturiert, aber nicht starr.
Idee 3: Der schnelle Mandarinen-Nikolaus für Zwischendurch
Es gibt diese Tage, an denen alles schon voll ist. Ein Kind fehlt, ein anderes braucht gerade viel Nähe, das Team springt zwischen Alltag und Adventsvorbereitung. Dann liebe ich Ideen, die ohne grossen Aufbau auskommen und trotzdem leuchten. Der Mandarinen-Nikolaus ist genau so eine Idee.

Eine spontane Idee mit viel Charme
Vor einigen Jahren hatten wir einen sehr dichten Dezembermorgen. Eigentlich war kein grosses Angebot mehr drin. Also stellte ich nur Mandarinen, rotes Krepppapier, Watte und einen schwarzen Stift auf den Tisch. Ein Kind malte zwei Punkte und sagte: „Der guckt aber lieb.“ Schon waren wir mitten in einer kleinen Nikolausrunde.
So entsteht der Mandarinen-Nikolaus:
- Mandarine anschauen. Erst wird gefühlt, gerochen und benannt. Das ist gerade für jüngere Kinder ein wunderbarer Einstieg.
- Gesicht aufmalen. Zwei Augen und ein Mund reichen völlig.
- Mütze gestalten. Ein kleines Stück rotes Krepppapier oder Papier wird oben befestigt.
- Watte anbringen. Ein Mini-Bart oder Mützenrand macht die Frucht sofort zur Figur.
Warum Kinder diese Idee so lieben
Der Reiz liegt in der Verwandlung. Aus etwas Alltäglichem wird eine kleine Persönlichkeit. Kinder erleben: Ich brauche nicht immer viel Material, um etwas Schönes zu erschaffen.
Das funktioniert in fast jeder Konstellation:
| Gruppe | Mögliche Umsetzung |
|---|---|
| U3 | fühlen, schauen, Watte andrücken |
| Ü3 | Gesicht selbst zeichnen, Mütze kleben |
| Mischgruppe | ältere Kinder helfen beim Befestigen |
Ich nutze diese Idee auch gern als Tischgruss, Mitgebsel oder Einstieg in einen Nikolauskreis. Wenn Sie regelmässig nach saisonalen Impulsen für den Alltag suchen, finden Sie im Blog für pädagogische Themen weitere Anregungen.
Ein weiterer Vorteil: Die Idee wirkt nicht „gebastelt um des Bastelns willen“. Sie hat etwas Spielerisches, etwas Warmes. Kinder lachen oft über die Gesichter, vergleichen Bärte und überlegen sofort, wem sie ihren Mandarinen-Nikolaus schenken möchten.
Mehr als nur Basteln – Den Nikolaustag pädagogisch gestalten
Der schönste Moment kommt oft nach dem Basteln. Die Kinder halten ihren Nikolaus in der Hand, schauen ihn an, und plötzlich entsteht ein Gespräch. Wer war Nikolaus eigentlich. Warum bringt er etwas. Und weshalb reden wir an diesem Tag so viel über Teilen und Helfen.
Die Figur hinter dem Brauch
Der heilige Nikolaus von Myra wurde um 280 n. Chr. geboren und nahm 325 n. Chr. am Konzil von Nizäa teil. Legenden, wie die der Goldstücke für drei arme Töchter, begründeten den Brauch, Schuhe oder Stiefel für Geschenke bereitzustellen und machen ihn zur Symbolfigur der Wohltätigkeit. Das fasst das Erzbistum Paderborn zum Nikolaustag gut zusammen.
Diese Hintergründe müssen wir Kindern natürlich nicht historisch ausbuchstabieren. Aber wir können die Essenz kindgerecht machen: Da war ein Mensch, der gesehen hat, wenn andere Hilfe brauchten.
Kinder verstehen Werte am besten über konkrete Bilder. „Nikolaus hat geteilt“ wirkt oft stärker als eine lange Erklärung über Nächstenliebe.
Wertearbeit im Morgenkreis und am Basteltisch
Ich verbinde den Nikolaustag gern mit einfachen, offenen Fragen:
- Wer braucht manchmal Hilfe
- Wann hast du schon einmal geteilt
- Was macht einen guten Freund aus
- Wie kann man jemandem eine Freude machen
Gerade dabei passt auch der Gedanke der Mitbestimmung. Kinder dürfen überlegen, wo ihr gebastelter Nikolaus stehen soll, ob er verschenkt wird oder in die Garderobe kommt. Solche kleinen Entscheidungen stärken Beteiligung im Alltag. Wer Partizipation im pädagogischen Alltag vertiefen möchte, findet dazu im Beitrag über Partizipation in Kitas gute Denkanstösse.
Ein sensibles Thema ist für viele Teams die Darstellung von Angstfiguren oder Bestrafung. Ich empfehle, den Fokus bewusst auf Ressourcen zu legen. Nicht Drohung, sondern Beziehung. Nicht „wer unartig war“, sondern „wie wir gut miteinander umgehen“. Das ist für Kinder klarer, sicherer und pädagogisch tragfähig.
Praktisch heisst das auch: lieber eine Geschichte über Hilfsbereitschaft erzählen als über Strafe. Lieber ein Geschenk als Zeichen von Zuwendung deuten als als Belohnung für Gehorsam. So bekommt der Nikolaustag Wärme, Haltung und Substanz.
FAQ: Häufige Fragen zum Basteln in der Kita-Gruppe
Im Alltag tauchen oft nicht die grossen, sondern die ganz praktischen Fragen auf. Genau dort entscheidet sich, ob ein Angebot für Kinder und Fachkräfte wirklich tragfähig ist.
Was mache ich mit Kindern, die Basteln schnell ablehnen
Nicht jedes Kind setzt sich gern sofort an den Tisch. Manche beobachten erst. Andere mögen keine klebrigen Finger, wieder andere fürchten, etwas falsch zu machen.
Dann hilft ein Rollenwechsel. Das Kind muss nicht sofort „basteln“. Es kann zunächst Materialsortierer, Watteverteiler oder Vorlagenbringer sein. Häufig kippt die Haltung, sobald kein Leistungsdruck mehr spürbar ist.
Hilfreich sind auch offene Einstiege:
- Wahl statt Vorgabe. „Möchtest du die Watte drücken oder die Mütze aussuchen?“
- Mini-Aufträge. Ein einziger Schritt ist oft leichter als ein ganzes Produkt.
- Zeig mir dein Tempo. Manche Kinder steigen erst nach einigen Minuten ein. Das ist in Ordnung.
Wie halte ich den Geräuschpegel bei Bastelangeboten niedrig
Laut wird es meist nicht wegen des Bastelns selbst, sondern wegen Wartezeiten, Suchbewegungen und unklaren Übergängen. Wenn Kinder nicht wissen, was als Nächstes kommt, reden, rufen und laufen sie häufiger.
Deshalb arbeite ich gern mit sichtbaren Abläufen. Ein fertiges Beispiel, ein kleiner Materialkorb pro Tisch und kurze, wiederkehrende Sätze reichen oft schon. Auch Rituale helfen: erst schauen, dann wählen, dann kleben.
Ruhige Bastelrunden entstehen selten zufällig. Sie entstehen, wenn Erwachsene den Ablauf so gut vorbereiten, dass Kinder nicht dauernd nach Orientierung suchen müssen.
Wie bewahre ich Materialien so auf, dass das Angebot am nächsten Tag weitergehen kann
Mehrteilige Bastelangebote müssen nicht an einem Vormittag abgeschlossen werden. Gerade in der Kita ist es oft klüger, das Projekt zu entzerren.
Bewährt hat sich:
| Material | Gute Aufbewahrung |
|---|---|
| Vorgeschnittene Teile | flache Umschläge oder beschriftete Mappen |
| Angefangene Kinderwerke | Tabletts oder Kartons mit Gruppennamen |
| Kleinteile wie Augen oder Pom-Poms | kleine Dosen mit Deckel |
| Kleber und Scheren | fester Materialwagen oder ein zentraler Korb |
Wenn Sie im Team häufiger kreative Angebote planen, lohnt sich fachlicher Austausch zu Organisation, Differenzierung und Beobachtung. Dazu passen Fortbildungsimpulse für pädagogische Fachkraft Weiterbildung.
Basteln rund um Nikolaus darf leicht sein. Nicht beliebig, aber leicht. Kinder brauchen keine makellosen Ergebnisse. Sie brauchen gute Materialien, einen verlässlichen Rahmen und Erwachsene, die sehen, was in diesem Tun alles steckt.
Wenn Sie als pädagogische Fachkraft nach einem Arbeitgeber suchen, der Ihren Alltag in Kitas, Schulen oder sozialen Einrichtungen wirklich versteht, lohnt sich ein Blick auf P1 Pädagogik. Dort finden Sie persönliche Betreuung, flexible Einsätze, unbefristete Perspektiven und Arbeitsbedingungen, die sich an der Praxis orientieren.


